#52 Erschöpft und ständig erreichbar - wenn die Belastung als Praxisinhaber*in zu hoch wird (Community-Special 1/6)

Shownotes

Du fühlst dich erschöpft, checkst ständig dein Handy und kommst innerlich kaum noch zur Ruhe? Damit bist du nicht allein. In dieser Folge nehme ich dich mit in die ehrlichen Antworten aus meiner Community-Umfrage und ordne gemeinsam mit dir ein, was dahintersteckt.

Das ist Folge 1 von 6 meines Community-Specials: Basierend auf meiner Umfrage widme ich mich in dieser Sommerserie den Themen, die euch als Praxisinhaber*innen gerade am meisten beschäftigen.

💬 Wenn du merkst, dass du gerade an einem ähnlichen Punkt stehst, dann lass uns sprechen und herausfinden, ob wir im 1:1 Coaching zusammenarbeiten wollen. Alle Infos zu meinem Angebot findest du auf www.therapiepause.de/angebote Ich freue mich drauf, von dir zu lesen!

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00:00:14: Hi und herzlich willkommen in deiner Therapie-Pause.

00:00:17: Dem Podcast rund um die Themen gesunde Praxisführung, Rollenklarheit und Resilienz für dich als Inhaberinnen einer Therapiepraxis!

00:00:25: Mein Name ist Ina – ich bin Logopädin, systemischer Coach, systemische Organisationsentwicklerin und ehemalige Praxissenhaberin.

00:00:33: Im Therapiepause-Podcast bekommst du von mir praktische Impulse, die dich als Führungsperson stärken.

00:00:40: Für mehr Klarheit in Deiner Rolle Mehr Leichtigkeit in deinem Arbeitsalltag und eine Praxis, in der du und dein Team langfristig gesund und gerne arbeiten.

00:00:49: Ohne dabei auszubrennen!

00:00:51: Und jetzt geht's auch schon los?

00:00:53: Ganz viel Spaß in deiner heutigen Therapiepause!

00:01:12: Die nächsten sechs Folgen sind das Therapiepause Community Special.

00:01:20: Und der Grund dafür ist folgender.

00:01:22: Vor einigen Wochen habe ich ja euch die Therapie Pause Community gefragt, was euch gerade so wirklich beschäftigt in eurem Alltag als Praxisenhaberin einer Praxis für Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie?

00:01:35: Und zwei und dreißig von euch haben mitgemacht quer durch die Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie.

00:01:41: Ich muss dir ganz ehrlich sagen, als ich die Antworten gelesen habe war ich richtig berührt So viel Ehrlichkeit war in diesen Antworten.

00:01:50: Und ich weiß, das waren echt viele Fragen!

00:01:53: Ich hab euch bewusst nach schriftlichen Antworten gefragt.

00:01:57: also keine Multi-Bit Choice Umfrage weil mir wirklich wichtig war herauszufinden was euch bewegt und es geht nun mal in geschriebenen Antworten ein bisschen besser.

00:02:08: Deshalb an dieser Stelle auch noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle die mit ihren ausführlichen Antwort zu diesem Community Special beigetragen haben Und ich hab mir halt gedacht, das darf nicht alles nur bei mir landen.

00:02:21: Das gehört auch in den Podcasts und deshalb möchte ich in den nächsten sechs Folgen euch mitnehmen in genau diese Themen die euch bewegen – mit euren echten Worten!

00:02:30: Mit meiner Einordnung dazu und auch mit Beispielen wie ich mit meinen Coaches zu diesen Themen arbeite.

00:02:36: Alles natürlich mit der Idee dass du dir hier wie immer hilfreiche und gesunde Impulse für dich und deine Arbeit mitnimmst.

00:02:44: Und wir starten heute mit dem ersten Thema und da geht es um Energie, Erschöpfung und dieses ständige Gefühl erreichbar sein zu müssen.

00:02:52: Das haben wirklich super viele von euch beschrieben!

00:02:55: Ich habe euch in der Umfrage unter anderem gefragt was belastet euch denn aktuell als PraxisinhaberInnen am meisten?

00:03:02: Ein paar Antworten sind mir dabei wirklich hängen geblieben.

00:03:06: Eine Inhaberin hat zum Beispiel geschrieben ich bin total fertig sehr nah den Burnout oder sogar schon drin.

00:03:13: Ich habe kleine Kinder zu Hause und aktuell ist einfach alles zusammen zu viel.

00:03:18: Und eine andere Inhaberin brach das noch ein bisschen kürzer auf den Punkt, meine eigene Kraft- und Motivationen sind gerade auch nicht auf der Höhe – ich bin müde vom Praxisalltag!

00:03:27: Dann hab' ich gefragt was hindert dich denn aktuell noch daran in deinem Alltag für Entlastung zu sorgen?

00:03:32: Da kam unter anderem so etwas wie «Ich bringe es nicht übers Herz, meine Patienten abzugeben».

00:03:38: Und was mich beim Lesen tatsächlich auch ein bisschen nachdenklich gemacht hat, war eine Antwort die hieß, damit ich für mehr Entlastung sorge muss es mir erst noch schlechter gehen.

00:03:50: Puh!

00:03:51: Also ich weiß jetzt nicht wie's dir gerade geht wenn du das so hörst vielleicht erkennst du dich da selber auch drin wieder?

00:03:56: Vielleicht doch nicht.

00:03:57: aber ich finde dass zeigt jetzt auch nochmal ganz klar Wie hoch das Maß an Belastungen bei vielen von euch da draußen in der Therapiepause Community ist.

00:04:06: und Ja, möglicherweise ist es so jetzt auch einfach mal zu hören dass es anderen da ähnlich geht.

00:04:12: Das ändert natürlich nichts an der Belastung an sich aber kann vielleicht ja auch schon einmal einen kleinen Unterschied machen.

00:04:17: und ich habe dann auch gefragt was könntest du denn jetzt schon für deine Entlastung tun?

00:04:22: Machst das aber noch nicht!

00:04:24: Und da hat zum Beispiel eine Inhaberin geschrieben weniger verfügbar sein.

00:04:29: Es wird nicht von mir verlangt Aber Ich hab' das Gefühl Dass ich ständig in den Team Chat schauen muss.

00:04:35: Und das trifft tatsächlich auch ziemlich genau das zweite große Thema dieser Folge, diese ständige Erreichbarkeit neben der Belastung.

00:04:42: Das hängt natürlich sehr stark miteinander zusammen.

00:04:45: und dann gab es auch noch die Frage, die ich richtig gerne stelle.

00:04:49: Stell dir mal vor, dein Joballtag ist entspannter!

00:04:52: Du bist entlastet.

00:04:54: Was läuft denn konkret anders?

00:04:56: Woran würde das deinen Umfeld bemerken?

00:05:00: Eure Antworten darauf fand ich schön zu lesen.

00:05:03: Da war zum Beispiel so etwas wie Ich schaue nicht mehr alle fünf Minuten aufs Handy oder Tablet und ich kann private Momente mehr genießen.

00:05:10: Ich wäre seltener gereizt wegen Kleinigkeiten, oder es gab auch ein O-Ton wie «Ich schlafe besser», bin privat wieder freutvoller und mental wieder in Balance.

00:05:21: Eine andere Inhaberin schrieb auch noch «Ich bin entspannter, hätte früher Feierabend und einen Wochenende ohne Arbeit».

00:05:28: Ich würde nicht mehr so gehetzt wirken und müsste nichts ständig absagen.

00:05:32: Ich finde das klingt schon ganz attraktiv, oder?

00:05:35: Und das ist der Spannende daran, also dieses Gap zwischen wie es jetzt eigentlich gerade, dieses hohe Maß an Belastung und wirklich so ziemlich am Limit hinzu alles klar.

00:05:47: Wie könnte's denn auch sein oder wie wäre es toll dass es wieder ist?

00:05:51: Bei einigen Antworten habe ich auch so zwischen den Zeilen rausgelesen, dass das in der Vergangenheit schon mal war.

00:05:57: Also dass diese hohe Belastungen jetzt auch nicht ein Dauerzustand ist war da auch teilweise so ein bisschen diese Hoffnung mit drin.

00:06:06: Aber ich wünsche mir einfach, dass es wieder so wird wie es schon mal war.

00:06:10: Finde ich jetzt auch noch mal eine schöne Perspektive.

00:06:12: also das hat sich gezeigt Es geht ja durchaus, dass ein Praxisalltag einen Alltag als Inhaberin einer Logo, Ergo-Füße Praxis.

00:06:23: Dass das so funktioniert dass ich eben auch ein Privatleben habe.

00:06:26: Dass ich nicht komplett am Limit bin.

00:06:29: Dass sich auch wirklich abschalten kann ja Stichwort Nicht alle fünf Minuten aufs Handy gucken private Momente mehr genießen.

00:06:36: also das geht Das steckt eben auch in euren Antworten drin und das fand Ich auch Ja vielleicht jetzt auch für dich gerade so einen sehr hoffnungsvollen Aspekt.

00:06:45: Und wenn ich mir eure Antworten anschaue dann fällt mir vor allem eins auf.

00:06:49: Es geht hier fast nie nur um zu viel Arbeit, es geht da eher um so ein Muster wie die Erlaubnis einen Gang runterzuschalten, die kommt bei vielen von euch erst von außen.

00:07:01: Also zum Beispiel wenn die Familie darum bittet – sowas gab's auch in den Antworten – dann würde ich wahrscheinlich einen Gang runterschalten oder wenn die Gesundheit richtig streikt.

00:07:13: also es muss mir noch schlechter gehen damit ich etwas ändern würde Also wenn es gar nicht mehr anders geht.

00:07:20: Und genau diese Punkte sind aus Sicht der Stressforschung ein echtes Alarmsignal, ja?

00:07:25: Ich möchte das jetzt hier gar nicht künstlich aufbauschen!

00:07:27: Ich möchte nur ganz klar auch benennen was ich jetzt so in diesen Antworten teilweise eben auch so raus gelesen habe.

00:07:33: und zwar ist das Ding, wenn Entlastung erst dann erlaubt ist, wenn von außen ein Grund dafür da ist, dann fehlt auch die innere Erlaubnis komplett.

00:07:43: Und auf diese äußere Erlaubnis zu warten, da können wir manchmal lange warten.

00:07:46: Weil möglicherweise andere das auch gar nicht so wahrnehmen.

00:07:48: Das ist gar nicht böse gemeint und genau das Ganze macht ja auch Resilienz aus.

00:07:55: Nicht erst reagieren wenn der Akku komplett leer ist sondern frühzeitig gegensteuern können als eigenem Antrieb also sich selber gut kennen die eigenen Ressourcen gut im Blick zu behalten.

00:08:07: Und klar, das Resehens ist wie so ein Muskel, den man einfach trainieren kann.

00:08:11: Der ist jetzt nicht so auf einmal da und da lohnt es sich wirklich ... Das ist auch schon mal direkt so eine Message.

00:08:16: Da ist es wirklich wichtig, das Ganze wahrzunehmen.

00:08:20: und ich finde allein dadurch dass ihr das hier auch sehr offen und transparent hingeschrieben habt, habt Ihr schon einen ganz ersten wichtigen Schritt gemacht.

00:08:28: formuliert.

00:08:29: Es ist teilweise auch wirklich hart, vielleicht sogar sich selbst gegenüber da so ehrlich zu sein und das ist aber aus Resehenssicht schon mal dieser ganz ganz wichtige erste Schritt.

00:08:40: Ehrlich benennen wo brennt es denn jetzt eigentlich gerade?

00:08:43: Und nicht einfach weiter rennen sondern kurz innehalten und allein diese durchschnittlich zwanzig Minuten die es tatsächlich gebraucht hat habe ich hinterher in der Auswertung gesehen.

00:08:53: mein Tool gibt mir dann eine Ja, eine Auswertung.

00:08:56: Wie lange haben die Leute durchschnittlich gebraucht?

00:08:58: Das heißt ... Durchschnittliche waren das zwanzig Minuten, die ihr euch genommen habt und da mal kurz innezuhalten und zu fragen, wo steh ich denn jetzt eigentlich gerade?

00:09:09: Und was ist auch grade?

00:09:10: wirklich einfach richtig kacke?

00:09:13: Was läuft grade nicht?

00:09:14: Was sind die Dinge, die mir unheimlich viel Energie kosten?

00:09:20: Egal ob du das jetzt in dem ... Fragebogen gemacht hast oder auch nicht, oder jetzt gerade so ein bisschen gedanklich schon mitgehst.

00:09:26: Das ist der allerwichtigste erste Schritt.

00:09:29: Natürlich ist das nicht die Lösung aber es ist der erste Schritt der Selbsterkenntnis und des Reflexionsvermögens zu sagen So ist es!

00:09:38: Und ich schaue da nicht weg.

00:09:41: Und dieses ganze Thema eine Erlaubnis von außen bekommen oder auch einfach weitermachen.

00:09:46: Dahinter steckt oft so ne Art innere Antreiber, den ich im Coaching sehr häufig höre.

00:09:51: Also ich darf mir noch keine Pause gönnen?

00:09:53: Ich muss sie mehr erst verdienen!

00:09:55: Ja, so nach dem Motto, so schlimm ist es ja eigentlich nicht.

00:09:58: Das klingt jetzt harmlos, aber genau das Muster, dass viele teilweise auch in Richtung Burnout geraten lassen bevor sie sich dann Entlastung erlauben.

00:10:07: Es muss erst richtig, richtig schlimm sein und ich muss erst auf die Nase fallen Wenn gar nichts mehr geht, gönne ich mir der Pause.

00:10:14: Ich glaube wir brauchen nicht darüber sprechen dass es dann natürlich unheimlich schwierig ist und einfach länger dauert wieder auf die Beine zu kommen.

00:10:21: Und was ich in meinem Coaching auch immer wieder sehe Erschöpfung ist selten so ein reines Zeitproblem.

00:10:27: Es ist viel öfter einen Grenzenproblem.

00:10:30: Also seltener ein Zeitproblem Viel öfter ein Grenzen Problem.

00:10:35: also die Frage wo hört meine Verantwortung denn eigentlich auf Und wo fängt die von jemand anderem an?

00:10:42: Genau da setzen wir eben auch dann im Coaching an, nicht bei noch mehr Zeitmanagement.

00:10:47: Bei einem tollen Tool um die Woche irgendwie noch effizienter zu planen.

00:10:53: Daran hängt es in den allermeisten Fällen gar nicht sondern eher mit der Erlaubnis dir selbst gegenüber auch Grenzen zu setzen und das kann eine Grenze sein.

00:11:01: ich ziehe hier eine Grenz zu meinem Privatleben Ich ziehe ihr hier eine Grenze zu einer Aufgabe, die ich nicht erledige Ja?

00:11:10: Und so weiter und sofort.

00:11:12: Ich möchte dir jetzt dazu mal von einer Coaching von mir erzählen, ich nenne sie hier einfach mal Julia – das ist natürlich nicht ihr echter Name!

00:11:19: Ich habe die Details so verändert.

00:11:21: Julia kam bei mir ins Coaching weil er aufgefallen war wie wenig Energie und Freude ihr die Arbeit gerade eigentlich noch macht.

00:11:28: Sie hatte ständig hundert Ideen und To-do's im Kopf und macht aber immer weiter.

00:11:33: Auch wenn eigentlich längst Feierabend war und abschalten, war echt schwierig für sie.

00:11:38: Im Coaching sind wir dann vor allem zwei Themen angegangen.

00:11:41: Das erste war die Frage nach der Verantwortung.

00:11:44: Wofür bin ich als Chefin Inhaberin eigentlich wirklich verantwortlich?

00:11:50: Und wofür auch nicht?

00:11:52: Julia hatte das Gefühl Vielleicht kennst du das auch von dir selbst.

00:11:56: Für alles verantwortlich zu sein, ja?

00:11:58: Ist ja schließlich meine Praxis steht mein Name dran, dafür stehe ich mit meinem Namen.

00:12:03: Irgendwie bin ich so für alles verantwortlich – für das Team, die Patienten und jede Kleinigkeit im Praxisalltag sei es für die sauberen Fenster oder den aufgeräumten Materialraum!

00:12:14: Wir haben das gemeinsam sortiert und klarer gezogen sodass sie am Ende ganz klar hatte hey das sind tatsächlich meine wichtigsten Verantwortungsbereiche und diese eben auch nicht.

00:12:25: Und das zweite Thema war dann die Frage, was es eigentlich heißt eine gute Chefin zu sein?

00:12:30: Und Julia hatte da tatsächlich so einen ziemlich festen inneren Glaubenssatz der hieß ne gute Chephin ist immer erreichbar!

00:12:37: Den haben wir uns dann genauer angeschaut und als wir nach einer Alternative gesucht haben hat sich für Julia etwas ganz anderes vielstimmiger angefühlt Und zwar ging das viel mehr in die Richtung, eine gute Chefin schafft einen Arbeitsplatz an dem alle gut arbeiten können.

00:12:52: Auch sie selbst als Chefin.

00:12:54: Eine gute Chefin gibt Aufgaben ab – Sie hat Vertrauen in die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden.

00:13:01: Sie kann sich gesund abgrenzen und gut für sich sorgen.

00:13:05: So sorgt sie auch dafür dass sie langfristig Energie hat um diesen Job gesund und munter machen zu können.

00:13:11: Damit sorgt sie auch in der Praxis für ein gesundes Arbeitsklima.

00:13:16: Eine gute Chefin geht ihrer Vorbildfunktion nach, und geht nicht ständig über ihre Grenzen usw.

00:13:24: Wir haben da so ein wirkliches Bild entstehen lassen was für Julia sich richtig stimmig anfühlt um wo sie sagt ja das ist eigentlich das wo ich als Chefin auch verstehen möchte Und dieses Bild war für sie schon mal ein ganz großer Unterschied.

00:13:39: Natürlich kann sie jetzt auch nicht von heute auf morgen einfach mal so diese alten Bilder da zur Seite legen, aber dieses neue Bild hat ihr eben zusammen mit ganz klaren Schritten die wir dann uns überlegt haben für ihren Alltag, hat dir sehr geholfen da viel klarer in dieser Rolle zu sein, die sie ausfüllen möchte.

00:13:59: Das heißt, so diese kleine Verschiebung im Denken hat bei Julia einiges verändert.

00:14:02: Wie sie zum Beispiel mit Erreichbarkeit und auch Verantwortung in ihrem Alltag umgeht.

00:14:08: Und warum erzähl ich dir das überhaupt?

00:14:09: Ich möchte den mit diesem Beispiel von Julia aber auch mit meinen anderen Erklärungen auch Mut machen!

00:14:14: Mut machen dass die Situationen, die jetzt viele von euch ja im Fragebogen geschildert haben Dass die nicht entsteingemeißelt sind und dass ihr nicht ertragen müsst, dass es für immer so bleibt.

00:14:26: Es ist unheimlich schwierig in solchen Momenten, in denen es sich so schwer anfühlt die eigene Selbstwirksamkeit zu aktivieren.

00:14:33: Ich möchte einfach damit zeigen das Ganze ist möglich und vor allem auch den Appell aussprechen sorgt euch um euch selbst und eure Bedürfnisse und wartet nicht zu lange damit ja euch womöglich auch Unterstützung zu holen.

00:14:46: Das heißt wenn du dich in Julias Geschichte oder auch in den Zitaten von eben wieder erkennst dann möchte ich dir sagen dass kein Zeichen dafür, dass mit dir irgendwas nicht stimmt.

00:14:55: Das ist ein Muster das unfassbar viele Praxisinhaber in den Teilen und es hat auch diese Umfrage nochmal richtig deutlich gezeigt.

00:15:02: Und genau eben an solchen Mustern arbeite ich auch mit meinen Coaches im ein zu eins Coaching.

00:15:07: Ich sage das jetzt vor allem, weil ich immer wieder das Gefühl habe dass viele Praxisinhaberinnen noch gar nicht genau wissen wofür ein Coaching eigentlich da sein kann oder so das Gefühl haben ach ja komm meine Themen sind bestimmt nicht relevant genug dafür oder nicht schlimm genug nicht wichtig genug.

00:15:23: Im Grunde geht's mir schon ganz okay so schlimm ist es ja gar nicht ins Coaching gehen nur Leute denen es richtig dreckig geht Da möchte ich mein Veto einlegen.

00:15:33: Ja, also ... Leute, denen es richtig dreckig geht, sag ich mal ganz konkret auf dem Punkt, die gehören eher in eine Psychotherapie.

00:15:41: Im Coaching kümmern wir uns darum, dass es erst gar nicht dahin kommt.

00:15:45: Dass du gesunde Strukturen aufbaust und dich daran gewöhnt, Grenzen zu setzen mit deinem Team zu kommunizieren, deinen Team auch ins Boot holen, Verantwortung abzugeben oder deine Verantwortungsbereiche gut auszufüllen.

00:15:59: Ja?

00:16:00: Und... Deshalb noch mal an dieser Stelle zur Einordnung.

00:16:04: Encoaching ist ein professionelles Tool, mit dem du dir in deiner Führungsrolle Klarheit und Entlastung holst.

00:16:10: Du hast mich da als Varying-Partnerin an deiner Seite – und das fehlt ja häufig genau im Praxisalltag!

00:16:15: Jemand, mit den du so auf Augenhöhe deine Themen besprechen kannst nicht mit der großen Keule sondern Schritt für Schritt mit kleinen machbaren Veränderungen die auch wirklich zu deinem Alltag passen.

00:16:26: Und wenn du jetzt merkst, dass du gerade an so einem ähnlichen Punkt stehst wie Julia oder die Menschen, die in dem Fragebogen mitgemacht haben dann schreib mir gerne.

00:16:34: Alle Infos zum Ein-zu-Eins Coaching findest du unten in den Shownotes oder auch auf therapiepause.de.

00:16:41: So und wir hören uns wieder in zwei Wochen Mitteil II dieser Community Serie.

00:16:47: Dann schauen wir weiter in eure Antworten und ich verrate schon mal so viel, dann geht es um das Thema Rollenüberlastung.

00:16:53: Also dieses Gefühl ständig zwischen ganz unterschiedlichen Rollen hin-und her zu switchen!

00:16:59: Ich freue mich auf dich wenn du wieder mit dabei bist und für heute sage ich erstmal mach's gut und bis bald in deiner Therapiepause.

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